In einer Welt, die von Katastrophen, Kriegen und Krisen erschüttert wird, fühle ich mich oft machtlos. Die globalen Probleme erscheinen so gewaltig, dass mein eigener Einfluss dagegen verschwindend klein wirkt. Und doch glaube ich fest daran: Auch wenn ich das große Ganze nicht unmittelbar verändern kann, liegt in meinem persönlichen Umfeld eine Kraft, die nicht zu unterschätzen ist.
Im Alltag – bei der Arbeit, im Freundeskreis, beim Einkaufen,... – kann ich jedem Menschen mit Freundlichkeit begegnen. Ein ehrliches Lächeln, ein aufrichtiges Lob, ein kleines Kompliment oder ein deeskalierendes Wort in einer angespannten Situation – all das sind scheinbar kleine Gesten, die jedoch eine große Wirkung entfalten können.
Vielleicht trägt die eine oder der andere dieses kleine Samenkorn der Freundlichkeit weiter. Vielleicht inspiriert es sie, selbst freundlich zu handeln, anderen Mut zu machen, Wärme zu schenken. So entsteht eine Kette der Menschlichkeit – wie ein Schneeballsystem, das sich ausbreitet und schließlich auch im Großen etwas bewegt.
Ich glaube fest daran: Jeder freundliche Moment zählt. Und gemeinsam können wir mehr bewirken, als wir denken.
Deshalb sind mir beim Lachyoga die zwischenmenschlichen Begegnungen so wichtig. Und somit sind mir beim Lachyoga die Übungen am liebsten, bei denen die Teilnehmenden miteinander interagieren. Einige davon kannst Du in meinem Workshop beim diesjährigen Lachyoga-Kongress kennenlernen.
